Unsere Gewässer

Lehmgrube

Zur Lehmgrube in Wintersdorf gelangt Ihr, wenn Ihr mitten im Dorf in die Inselstraße einbiegt. Am Ende ist ein Schranke, in die Euer PG1-Schlüssel passt.

[quote_center]Hier die Koordinaten : 48.853068,8.124493. Einfach kopieren und in Google Maps einfügen.
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Von der Schranke könnt Ihr als Beispiel durch den Wald bis an den Damm fahren. Ein sehr schönes und fischreiches Gewässer. Leider müsst Ihr im Sommer mit erheblichen Schnaken-Attacken rechnen.

Rhein

Der Grenzfluss zwischen Frankreich und Deutschland, noch vor wenigen Jahrzehnten eine ziemliche Giftbrühe, hat sich bis heute zu einem Gewässer entwickelt, aus dem entnommene Fische unbedenklich verzehrt werden können. Das war nicht immer so.

Für das Angeln gelten die gesetzlichen Regelungen. Die Angelstrecke für die PG1 geht vom Rheinkilometer 322 bis 338. An der Staustufe und flussabwärts in dem Hafenbecken ist das Angeln verboten. Die Beschilderung ist zu beachten.

Vor noch nicht allzu-langer Zeit galten Rhein-fische mit Giftstoffen und Schwermetallen belastet, in größeren Mengen genossen als gesundheitsgefährdend für den Menschen.Ernsthafte Bemühungen, den Rhein nicht mehr als industrielle Abwasserleitung zu benutzen, haben große Erfolge erbracht. Das langjährige Bemühen um eine Verbesserung der Wasserqualität und die gezielte Zusammenarbeit von 31 örtlichen Angelvereinen am Oberrhein hat sich gelohnt: verschollene Fische haben sich wieder zurückgemeldet. Der Lachs und die Meerforelle sind wieder heimisch geworden.

Kriegersee

Der Kriegersee ist einer der größten Baggerseen in der Region. Der Kiesabbau läuft immer noch. Die Mitgliedsvereine der Rheinpachtgemeinschaft beangeln diesen See schon seit vielen Jahren.

Für die Befischung gelten die speziellen Bestimmungen der Rheinpachtgemeinschaft I, die unter Fischereibestimmungen zu finden sind.

Besonders zu beachten ist, dass die Schonzeiten, wie in der gesamten PG1, für Hecht und Zander bis zum 31. Mai dauern, und vom 16. Februar bis Ende Mai nicht mit Köderfischen, Fischstücken und künstlichen Ködern gefischt werden darf!

Eine Ausnahme bildet das Fliegenfischen, das das ganze Jahr über erlaubt ist. Es wird regelmäßig kontrolliert! Die Gewässerkarte der PG 1 ist unbedingt zu beachten.

Der Kriegersee ist über die Bundesstraße 36, Ortsdurchfahrt durch Söllingen, oder über die Straße entlang des Rheinseitenkanals zu erreichen. Im Sommer bei gutem Wetter können wegen der vielen Badegäste schon einmal die Parkplätze knapp werden.

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Berühmt ist der Kriegersee seit vielen Jahren für seine großen Hechte, 40 Pfünder und darüber sind schon gefangen worden und Hechte bis 30 Pfund werden jedes Jahr erbeutet. Der gute Zanderbestand lockt jedes Jahr ab Anfang Juni Scharen von Anglern ans Wasser. Die gute Raubfischangelei kann natürlich nur mit einem großen Vorkommen von Futterfischen funktionieren. Außerdem kommen Karpfen, Schleien und alle anderen für die Region typischen Fischarten vor.

Wie alle noch in Betrieb befindlichen Baggerseen, hat der Kriegersee in vielen Bereichen einen steil abfallenden Grund, der überwiegend aus Sand und Kies besteht. Am Nord- und Südende, sowie im Bereich der „Trappbucht“ gibt es auch flache Bereiche. Der See ist an manchen Stellen weit über 30 m tief, das Wasser meist klar.

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So schön der See für uns Angler und für die unzähligen anderen Erholungssuchenden auch ist, so leidet er doch erheblich unter denjenigen, die von überall herkommen, sich das Wasser zu eigen machen, und sich in der Umwelt kostenfrei bewegen, als sei es ihr eigener Garten, den sie je nach dem Stand ihrer Erziehung oder Einsichten mehr oder weniger rücksichtslos verbrauchen. Gemeint sind jene, die sich zum Wochenendvergnügen am Wasser aufhalten und ihren Unrat liegen lassen.

Kernsee

Der See ist ein ehemaliges Altwasser (früher Rheinlos 14) und hatte bis zum Bau der Rheinstaustufe Verbindung mit dem Strom. Aus kleinen Anfängen hat sich der See zu einem der größten Baggerseen in der Region entwickelt. Der ASV Baden-Baden hat die Angelrechte zusammen mit den Freunden von der Rheinpachtgemeinschaft I.

Für die Befischung gelten die speziellen Bestimmungen der Rheinpachtgemeinschaft I, die unter Fischereibestimmungen zu finden sind. Besonders zu beachten ist, dass die Schonzeiten, wie in der gesamten PG1, für Hecht und Zander bis zum 31.Mai dauern, und vom 16.Februar bis Ende Mai nicht mit Köderfischen, Fischstücken und künstlichen Ködern gefischt werden darf! Eine Ausnahme bildet das Fliegenfischen, das das ganze Jahr über erlaubt ist. Es wird regelmäßig kontrolliert!

An der Südwestseite gibt es einen Verbindungskanal zum Rheinseitengraben; hier ist die Befischung je 30 m rechts und links vom Ein- und Auslauf verboten. Das gleiche gilt für das Schongebiet im Nordosten des Sees. Details siehe Gewässerkarte PG 1.

Der Kernsee liegt direkt an der Staustufe Iffezheim und ist über die B 500 oder von Süden über die Straße entlang des Rheinseitenkanals zu erreichen. Die B 500 führt mit einer Brücke über den See und teilt ihn in eine kleinere Nordhälfte mit Werk und den großen Südteil, wo der Kies gefördert wird. Von der B 500 führt eine Zufahrt zum See, für die Schranke kann man im Rheinstüble einen Schlüssel erwerben. Achtung, auch hier werden öfters mal Autos aufgebrochen.

Neben einem großen Weissfischbestand gibt es Zander und reichlich Hechte im See, zum Teil auch richtige „Monster“.

Wie jede Kiesgrube ist der Kernsee in weitem Bereich sehr tief mit steil abfallenden Ufern. In den bereits abgebaggerten Bereichen wurden jedoch wieder Flachzonen geschaffen, die den Fischen Unterstände und Laichmöglichkeiten bieten. Das Wasser im Südteil ist meist deutlich klarer als im Nordteil, hier wird durch die Kieswäsche im Werk Schwemmsand in den See zurückgegeben. Im Sommer treten in der Tiefe immer wieder Sauerstoffprobleme auf, da der See kalte Grundwasserquellen hat und die Durchmischung mit Oberflächenwasser nicht ausreichend stattfindet. Auch an diesem See gibt es natürlich noch andere Nutzer; so liegt auf der Ostseite das Gelände des Surfklubs mit Vereinsheim. Auch Kajakfahrer sind oft unterwegs, insgesamt ist der Andrang aber deutlich geringer als am Kriegersee. Im Zuge der großen Putzaktion der PG I wird der See im März jeden Jahres vom Müll befreit.